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mit wem auch immer in der Nebenrolle

Es war einmal ein Fischer, der hatte einen Sohn. Eines Tages ging er zum Fischfang und nahm auch seinen Sohn mit. Als sie an einen großen Fluß kamen, rief der Fischer Gott an und warf das Netz zum Wohl und Glück seines Sohnes aus. Er fing mit diesem einen Zug so viele Fische, daß er das Netz kaum ans Ufer ziehen konnte. Und als er die Fische näher anschaute, sah er einen darunter, der war blutrot und wunderschön. Da sprach der Fischer zu seinem Sohn: "Ich gehe nach Hause und hole den Karren. Du bleibst hier und gibst acht, daß nichts passiert. Vor allem den roten Fisch, den laß mir nicht aus den Augen!" Als der Vater weggegangen war, nahm der Fischerssohn den roten Fisch aus dem Netz, streichelte ihn und liebkoste ihn und sprach schließlich zu sich selbst: "Einen so schönen Fisch zu töten - ist das nicht eine Sünde? Ich will ihn lieber wieder frei lassen." So sprach er und warf ihn ins Wasser. Der Fisch aber kam wieder ans Ufer geschwonnen, bedankte sich bei dem Jungen, zog eine Gräte aus einer seiner Flossen und sprach: "Du warst so gut zu mir, ich gebe dir diese Gräte dafür. Wenn du einmal in Not bist, dann komm her ans Ufer, nimm die Gräte aus der Tasche und rufe mich, dsann komme ich und werde dir helfen!" Der Junge nahm die Gräte und steckte sie in die Tasche. Der Fisch winkte noch einmal lustig mit seiner Schwanzflosse und schoß dann in die Tiefe. Da kam der Vater mit dem Karren und sah, was sein Sohn getan hatte. Der Fischer wurde furchtbar wütend und sagte in seinem Zorn zu seinem Sohn: "Geh zum Kuckuck! Ich will dich mein Leben lang nicht mehr sehen!" Da ging der Fischerssohn von der Stelle weg auf und von dannen.

Wie er so durch die Lande streifte, sah er plötzlich einen ganz erschöpften Hirsch auf sich zulaufen. Hinter ihm waren die Jäger mit Hunden her. Der Junge hatte Mitleid mit dem Hirsch, sprang auf ihn zu, faßte ihn am Geweih und rief den Jägern zu, das sei ja ein zahmer Hirsch, warum sie dieses Tier denn jagten. Die Jäger glaubten ihm und ließen von ihm ab. Als sie außer Sicht und weit genug weg waren, ließ der Junge das Tier los. Der Hirsch riß sich daraufhin ein Haar aus, gab es dem Jungen und sprach: "Du warst so gut zu mir, ich gebe dir dieses Haar dafür. Wenn du einmal in Not bist, dann nimm das Haar aus der Tasche und rufe mich, dann komme ich und helfe dir."
Der Junge nahm das Haar, steckte es in die Tasche und wanderte weiter. War er weit gegangen, war er's nicht, wer weiß?

(copy 1)



Es war einmal ein Fischer, der hatte einen Sohn. Eines Tages ging er zum Fischfang und nahm auch seinen Sohn mit. Als sie an einen großen Fluß kamen, rief der Fischer Gott an und warf das Netz zum Wohl und Glück seines Sohnes aus. Er fing mit diesem einen Zug so viele Fische, daß er das Netz kaum ans Ufer ziehen konnte. Und als er die Fische näher anschaute, sah er einen darunter, der war blutrot und wunderschön. Da sprach der Fischer zu seinem Sohn.

(copy 2)



Es war einmal ein Fischer, der hatte einen Sohn. Eines Tages ging er zum Fischfang und nahm auch seinen Sohn mit. Als sie an einen großen Fluß kamen, rief der Fischer Gott an und warf das Netz zum Wohl und Glück seines Sohnes aus. Er fing mit diesem einen Zug so viele Fische, daß er das Netz kaum ans Ufer ziehen konnte. Und als er die Fische näher anschaute, sah er einen darunter, der war blutrot und wunderschön. Da sprach der Fischer zu seinem Sohn.